Ein großes Projekt

wurde Wirklichkeit


Mit Idee und  Entwurf  einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche zu schaffen, der Graffiti ausdrücklich erlaubt,  konnte ich den Jugendgemeinderat der Stadt begeistern.


In einer intensiven Arbeitsgemeinschaft setzten wir dieses Projekt Schritt für Schritt gemeinsam um.  Tatkräftig wurde sogar der Erdaushub vom Jugendgemeinderat übernommen. Das Projekt erforderte insgesamt sehr viel Engagement und Durchhaltevermögen.


Dank  der umfangreichen Förderung,  auch von Seiten der Stadt, der Landtagsabgeordneten Heiderose Berroth und Gründerin "Frauen für Renningen", konnten wir nach 1,5 Jahren die Einweihung feiern.








DAS TERRASKOP

am Mennecy-Platz

Renningen-Malmsheim




Linkes Foto: am Stadtort 2000


Das Terraskop ist ein Objekt um Veränderungen zu beobachten. Die aussschnitthafte Wahrnehmung durch das Objekt erinnert daran den einzelnen Dingen unserer Umgebung mehr Beachtung zu schenken, ansgesichts ihrer Flüchtigkeit.


Als das Terraskop im Jahre 2000 vom damaligen Landrat Bernhard Maier eingeweiht wurde, war das Neubaugebiet Schnallenacker gerade mit den ersten Häusern in der Bauphase. Einen Spielplatz gab es noch nicht. Der Blick in die Natur war noch freier, ursprünglicher. Inszwischen sind viele Kinder mit dem Terraskop aufgewachsen, das als stiller Beobachter erst durch den Menschen lebendig wird.


Gebaut wurde das Kunstobjekt in der Werkstatt von Erwin Widmaier Schlosserei und Stahlbau, Leonberg-Eltingen.

Er ließ sich auch von meiner Idee begeistern, denn er hatte sich stets für die Förderung der Obkjektkunst im Stadtraum eingesetzt.

Das Terraskop erinnert an ein Fernrohr und ist ebenso schwenkbar. In ihm steckt eine ausgeklügelte Mechanik. Doch im Unter-schied zum Fernrohr verfügt das Terraskop über keine Linse. Die intensive Wahrnehmung des Betrachters ersetzt diese und ermöglicht jedem, der sich darauf einlässt, sich die Vergänglichkeit allen Lebens und jeder unserer Gedanken und Handlungen zu vergegenwärtigen. Da stellt sich die Frage, was ist unvergänglich?


Auf poetische Weise können wir uns dem Terraskop durch das Video annähern. Es entstand damals als Abschlussarbeit meines Videoseminars im Studium Generale in Stuttgart.


Einweihung des Kunstobjektes:

Landrat Bernhard Maier a.D.

Martin Wolf 1. Beigeordneter a.D.

Erwin Widmaier

Christa Hagmeyer Autorin

Nikola Lutz Saxofon


Einführung und Begrüßung: im Heimatmuseum Rankbachtal  Renningen-Malmsheim

Literarischer Gang zum Terraskop mit einzelnen Stationen. Christa Hagmeyer las ausgewählte Gedichte, auch Gedichte die durch diese intensive Zusammenarbeit entstandene waren.


Mein Dank gilt allen Beteiligten, einschließlich Bürgermeister Wolfgang Faißt a.D. dem Gemeinderat und "Frauen für Renningen".




Der Besitz SitzArt Böblingen

zur 750 Jahrfeier der Stadt

Link

Im Rahmen einer Ausschreibung wurde auch mein Objekt ausgewählt. Insgesamt waren es 12 Objekte im Stadtraum von Böblingen. Mein Sitzobjekt stand 10 Jahre in der Stadtgrabenstraße.


Flyer / Vorder- und Rückseite / im Innenteil die einzelnen SitzObjekte

Entwurf Silke Hemmer

Stuttgarter Zeitung

Dank der Unterstützung von

Harrer & Schwämmle, die ebenfalls Teilnehmer der SitzArt waren, wurde mein Objekt wieder aufgestellt!